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Marsch des Lebens zu Jom haSchoa am 18.04.2018 in Berlin

Nie wieder Schweigen!

Jom haSchoa


An Jom HaShoa („Tag der Shoa“), dem jüdisch-israelischen Holocaust-Gedenktag, findet weltweit das eigene Gedenken des jüdischen Volkes an den Holocaust statt. An diesem Tag kommt in Israel das öffentliche Leben zum Erliegen. Um 10 Uhr Ortszeit erklin­gen im ganzen Land Sirenen. Der öffentliche Nahverkehr und alle Fahrzeuge halten an. Menschen bleiben stehen oder stehen von ihrem Platz auf und gedenken schweigend der Opfer der Shoa bzw. ihrer in der Shoa ermordeten Angehörigen. In diesem Jahr fällt dieser Tag zusammen mit den Feiern zu 70 Jahre Staatsgründung Israels.


In erschreckender Weise nimmt Antisemitismus in den letzten Jahren weltweit erneut zu. In Frankreich wurde erst Anfang dieser Woche die 85-jährige Holocaust-Überlebende Mireille Knoll vermutlich aus antisemitischen Motiven ermordet. Auch in Deutschland erleben Juden in einem wachsenden Maß diskriminierende Bemerkungen und Bedrohungen. Die Hemmschwellen zu offen gezeigtem Antisemitismus scheinen immer weiter zu fallen.


Daher rufen wir - in Zusammenarbeit mit der Israelitischen Religionsgemeinde Leipzig und der Jüdischen Gemeinde Halle - zum Marsch des Lebens und einer öffentlichen Kundgebung an Jom HaShoa in Leipzig und Halle auf:


Wir wollen damit der Opfer der Shoa gedenken und gleichzeitig ein deutliches, öffentliches Zeichen gegen modernen Antisemitismus und Israelhass setzen.


Die Marsch des Lebens-Bewegung


führt in Europa und weltweit zu Jom HaShoa Märsche des Lebens und Gedenkveranstaltungen durch - seit dem Beginn der Bewegung im Jahr 2007 bisher in 20 Nationen und über 350 Städten und Ortschaften.


Die Ziele sind:


   Erinnern: Holocaust-Überlebenden und ihren Nachkommen eine Stimme geben.

   Versöhnen: Der Wunsch nach Begegnung und Versöhnung.

   Ein Zeichen setzen gegen jede Form von modernem Antisemitismus.



Weitere Märsche
in anderen Städten.